Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen!
Nun war es wieder so weit. Die Mitglieder des Schützenvereins Watenbüttel (nebst Gästen) machten ihre alljährliche Busfahrt.
Fast pünktlich, um 7.35 Uhr, startete die Fahrt nach Lüneburg.
Unser Busfahrer Ekki gab einige Angaben zu dem erst vier Wochen alten Bus. Auch bei dem hat der Fortschritt nicht halt gemacht. Wusstet ihr, dass ein Computer die Gänge beim Bus einstellen kann?
Über die Erklärung seines Busses hatte Ekki leider eine Abfahrt verpasst. So gab es gleich zum Beginn eine Ehrenrunde.
Das war auch die einzige kleine „ Panne „ unseres Busfahrers.
Den Rest des Tages hatten wir einen freundlichen und sicheren Fahrer.
Nun aber zum Tagesablauf. Nachdem dem morgendlichen Sekt, der von Marco Meßling an lässig seines 23. Geburtstages gereicht wurde, genossen wir alle die Fahrt. Da es sich auf einem Bein schlecht steht, hatte der Festausschuss für den nötigen Trinkproviant gesorgt. Vom Wasser, Bier, Sekt bis zur Apfelschorle war alles an „Bord“.
Gegen 8.50 Uhr knurrte der Magen und das gemeinsame Frühstück wurde auf einen Parkplatz eingenommen. Man konnte nicht widerstehen. Die Frühstückstafel, jeder hatte etwas dazu gesteuert, war zu verlockend. Es fehlte an nichts. Kuchen, Marmelade, Käse, Wurst und allerlei Leckereien lockten den Appetit an.
Gegen 10.00 Uhr erreichten wir unser Ziel Lüneburg. Hier sollte eine Planwagenfahrt durch Lüneburg gestartet werden. Der erste Wagen war pünktlich da, der zweite sollte folgen. Aber, es hätten nicht alle Platz gehabt. Durch ein Versehen war die Personenzahl nicht ganz korrekt vom Busunternehmen beim Planwagenveranstalter gelandet.
Sofort erklärten sich einige, die Fahrt nicht mitzufahren. Nämlich die, die Lüneburg schon ausreichend kannten. Also warteten wir auf den zweiten Wagen. Der kam dann auch und nun hatten wir alle Platz.
Wieso? Schützinnen und Schützen halten zusammen.
Im ersten Wagen wurde zusammengerückt und schon konnten alle mit. Leichtsinnigerweise hatte der erste Planwagen schon Getränke von den eigentlich nicht mitfahrenden Mitgliedern erhalten.
Also musste der erste Vorsitzende schnell noch einmal zum Bus und Getränke holen. Was war das? Er brachte nur Wasser und Apfelschorle. Der Sekt fuhr mit dem ersten Planwagen durch Lüneburg davon. Könnt ihr euch vorstellen, was der „Erste“ sich anhören musste? Von den bereits anwesenden fremden Insassen gab es Sprüche dazu.
Die Fahrt war sehr lustig. Ab und zu gab es einen kleinen Stopp, weil der Kutscher das „Fallobst“ aufsammeln musste. Auf eine besonders angenehme lustige Art wurden uns Erläuterungen zu Lüneburg gegeben.
Da der Mensch nicht von Luft alleine lebt, meldete sich unser aller Magen. In einem Biermuseum mit angeschlossener Beköstigung konnten wir ein wohlschmeckendes Mittagessen zu uns nehmen.
Anschließend konnte man das Museum besichtigen oder sich Lüneburg in einstündiger Freizeit noch selber ansehen. Für die Männer gut, für uns Frauen schade. Wieso? Es war Sonntag, die Geschäfte hatten leider zu. So haben wir die wunderschöne Stadt Lüneburg kulturell betrachtet und waren von dem Flair alle begeistert.
Der nächste interessante Tagespunkt war das Salzmuseum. Faszinierend betrachteten wir die Ausstellung und konnten dann nachvollziehen, dass Salz damals das wertvollste Gut war.
Mich hat besonders erstaunt, wie viel Salz in den einzelnen Speisen ist. In Maggi ist 15 % Salz, in Salzgebäck (was wohl jeder gerne abends beim Fernsehen knabbert) ist 14,7 % Salz.
Dieser Besuch war sehr lehrreich und interessant.
Nachdem wir das „kulturelle und wissenswerte“ erledigt hatten, ging es wieder ans „Verwöhnen“. In Sprakensehl, auf Röling`s Hof im Bauerncafe wurden wir zum Kaffeetrinken erwartet. Der Chef ließ es sich nicht nehmen, persönlich den Kuchen am Buffet zu servieren. Ein Kuchen war schöner als der andere. Die Kuchenstücke so groß, das bequem zwei Personen davon satt wurden. „Oder eine, mit großem Tortenhunger“!!.
Das Kaffee lag wunderschön an einem kleinen See. Da das Wetter sehr schön war, konnte man auch im Garten den Kaffee zu sich nehmen. Einfach wunderschön, um die Seele „baumeln“ zu lassen.
Aber auch der schönste Tag geht leider einmal zu Ende. Gegen
18.00 Uhr wurde die Heimreise angetreten. Gut gelaunt und satt vom guten Essen landeten wir wieder in Watenbüttel.
Eine sehr gelungene Fahrt. Vielen Dank an alle, die diese Fahrt organisiert haben.
Vorschläge für unsere nächste Tagesfahrt werden gerne entgegen genommen. Aber, fahrt doch einfach mit. Viele Anmeldungen sind der schönste Dank für den Organisator.
In diesem Sinne
liebe Grüße
eure Christa